OP durch Lift-Laparoskopie

Unsere Strategie: Sterilisation mittels der gaslosen Lift-Laparoskopie

 

Bei der Sterilisation handelt es sich um einen nicht lebensnotwendigen Wahleingriff, dessen Risiken und Gefahren möglichst zu eliminieren sind. 

 

 

 

Die gaslose Lift-Laparoskopie:

  • Durch den Verzicht auf das Aufpumpen mit Kohlendioxid resultieren deutlich weniger Schmerzen nach der Operation. Im Wesentlichen werden die nach endoskopischen Operationen beobachteten störenden Schulterschmerzen verhindert oder stark eingeschränkt. Die Patientin braucht im Vergleich zur Bauchspiegelung mit Gas weniger schmerzstillende Medikamente. Die Erholungsphase und die Rückkehr zur normalen Aktivität ist gegenüber der Gas-Bauchspiegelung noch weiter verkürzt.
  • Ernste Komplikationen des "blinden" Einstich unterbleiben, da bei der gaslosen Bauchspiegelung unter Sicht in den Bauchraum eingegangen wird.
  • Auch alle Nebenwirkungen, Risiken und Komplikationen, die durch das Kohlensäuregas entstehen, werden ausgeschaltet
  • Diese Technik erlaubt die Durchführung der endoskopischen Sterilisation unter regionaler Betäubung, was bisher wegen dem massiven Druck des Gases im Bauchraum und der damit verursachten Schmerzen und Organkompression (Zwerchfell, Lunge) nicht möglich war. Somit erlaubt die gaslose Lift-Laparoskopie die Operation ohne Vollnarkose und so die Eliminierung von Narkoserisiken und Nebenwirkungen.

  

Vermeidung des "blinden" Einstiches

(die Nadel zur Gas-Einbringung wird bei der Gas-Laparoskopie ohne Sicht = blind eingestochen und ist damit die Hauptursache für gefährliche Komplikationen der Laparoskopie mit Gas !)

  • Eliminierung von Gefäßverletzungen, Luftembolien und Blutungen und damit Vermeidung von lebensgefährlichen Notfallsituationen
  • Vermeidung von Darmperforationen, die oft unerkannt bleiben und schweren Infektionen (Sepsis) verursachen können

  

Vermeidung einer Vollnarkose

  • Ausschluss von Narkosezwischenfällen
  • Vermeidung von Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen
  • Vermeidung einer Aspirationspneumonie durch das Einatmen von Magensaft (sehr gefährlich)
  • Ausschluss intraoperativer Wachzustände, die in 2 % vorkommen können